
Die Jahreslosung für das Jahr 2026 steht in Offenbarung 21,5:
Der auf dem Thron saß, sagte:
»Ich mache alles neu.«
Dieser Vers steht fast am Ende des Buches der Offenbarung. Bis Kapitel 19 finden wir Beschreibungen von Zerfall, Dunkelheit und Hoffnungslosigkeit. Das ändert sich erst mit dem Erscheinen von Jesus. Mit seinem Kommen bricht eine Zeit des Friedens an. Diese Zeit des Friedens wird von einem Ausbruch an gewalttätigem Widerstand gegen dieses Friedensreich unterbrochen. In der Erzählung der Offenbarung findet das alles noch auf der uns bekannten, alten Erde statt.
In Offenbarung 21 wird uns dann beschrieben, dass Gott selbst eine ganz neue, andere Welt Wirklichkeit werden lässt. Die alte Welt, mit Krankheit, Leid, Tod und Trauer wird es nicht mehr geben. Gott lässt eine neue Welt anbrechen. Über diese neue Welt wird gesagt:
»Sieh her: Gottes Wohnung ist bei den Menschen! …
4 Er wird jede Träne abwischen von ihren Augen.
Es wird keinen Tod und keine Trauer mehr geben, kein Klagegeschrei und keinen Schmerz. Denn was früher war, ist vergangen.«
Für mich ist dieses Kapitel eine der eindrücklichsten Szenen in der ganzen Bibel. Und es ist eine Szene, die mir ganz konkret Mut und Hoffnung für mein Leben jetzt macht.
Denn diese Worte Gottes sprechen uns zu, worum es im Kern im christlichen Glauben geht: Dass es selbst in dunklen Zeiten Hoffnung auf eine andere Zukunft gibt. Und dass mit Jesus immer ein Neuanfang möglich ist. Dass meine Vergangenheit mich nicht immer binden und fesseln kann.
Ich weiß nicht wo du am Ausgang dieses Jahres stehst:
Vielleicht gehst du selbst gerade durch dunkle Zeiten und verlierst den Mut und die Hoffnung. Dann möchte ich dich ermutigen, dich damit Jesus anzuvertrauen. Bringe ihm deine Dunkelheit. Ich hoffe, dass du dann erleben darfst, wie Jesus Licht in dein Leben hineinbringt und dir neue Hoffnung schenkt.
Vielleicht lastet etwas auf deiner Seele. Du hast Entscheidungen getroffen, die dich bis jetzt verfolgen und dich gefangen halten. Vielleicht hast du einem Menschen weh getan, absichtlich oder unabsichtlich. Oder du hast dich in Dinge verstrickt, die dir selbst schaden. Auch damit darfst du zu Jesus kommen. Für Jesus gibt es keine „hoffnungslosen“ Fälle. Und für Jesus gibt es auch kein „zu spät“. Bring ihm das, was dich belastet und erlebe, wie Jesus auch dir zusagt:
Siehe, ich mache alles neu!
Dieses Editorial ist aus dem aktuellen Gemeindebrief. Du findest unsere aktuellsten Gemeindebriefe immer hier: https://www.efg-augustfehn.de/medien/gemeindebrief/
